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Kotproben / Kotuntersuchungen

Für eine sichere Diagnose, sollte jeweils Sammelkot von 3 Tagen, zur Untersuchung eingeschickt werden.

   

Gesammelten Kot von 3 Tagen, in Stuhlprobenröhrchen* oder in auslaufsichere Schraubgefäße aus Kunststoff (z.B. Urinbecher, Filmdosen), verpacken. Keinesfalls saugende Materialien wie Zeitungspapier, Küchenpapier, o.ä. verwenden!

*Stuhlprobenröhrchen gibt es in der Apotheke (für ca. 1,-€), oder in verschiedenen Ausführungen im Internet.

Beispiel: ein Stuhlprobenröhrchen aus der Apotheke für 1,-€

Allgemeine Hinweise:

Der Kot sollte möglichst grün aussehen, zäh wie Kaugummi, schleimig und/oder mit Blutbeimengungen sein. (In festen, gut aussehenden Kotwürstchen sind erfahrungsgemäß weniger oder so gut wie keine Parasiten erkennbar)

Die Kotprobe(n) unbedingt beschriften:

  • - mit dem Zusatzvermerk:
    „Bitte den Igelkot auf Parasiten (Saugwurm, Lungenwurm, Lungen- und Darmhaarwurm, Kokzidien) untersuchen.
  • - und einer Kurzbeschreibung des Igels:
    z.B. jung oder alt, Gewicht, abgemagert, Durchfall, allgemeiner Gesundheitszustand, etc.

Jedes Institut bietet hierfür, jeweils eigene Untersuchungsanträge, zum Download an.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu evtl. erforderlicher Voranmeldung per Telefon!


Adressen:

Untersuchungen von Wildtieren, die aus Baden-Württemberg stammen, werden vom CVUA Karlsruhe, im Rahmen des Wildtiermonitorings kostenfrei untersucht.

Sollten Untersuchungsaufträge den Rahmen des Wildtiermonitorings überschreiten, werden diese Leistungen berechnet.

Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe
Labor Bakteriologie
Weißenburger Str. 3
76187 Karlsruhe

Download Untersuchungsantrag hier >>>

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Ausfüllhilfe für Untersuchungsantrag CVUA Karlsruhe:

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Ausfüllhilfe für Untersuchungsantrag Hannover:

LMU München

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Ausfüllhilfe für Untersuchungsantrag München:

Igel - Wunschzettel

Bitte Vorsicht bei der Anwendung von Antiparasitika (Spot-On Präparate, Sprays) bei Igeln! Auf keinen Fall Puder verwenden!

Allgemeine Anwendungshinweise für Antiparasitika bei Igeln:

Bei Spot-On-Präparaten ist generell Vorsicht geboten!

 

 Von der Anwendung bei sehr jungen, untergewichtigen und geschwächten Tieren wird abgeraten, da diese erst stabilisiert werden müssen.

 Präparate mit niedriger Wirkstoffkonzentration sind wegen besserer Dosiergenauigkeit zu bevorzugen!

 Die Behandlung soll erst nach Erreichung der normalen Körpertemperatur erfolgen (diese liegt bei ca. 36°C).

 

 Deutsches Tierärzteblatt

Therapietipps

Sehr geehrter Nutzer unserer Homepage,

bei diesen Pflege- und Therapiehinweisen handelt es sich um Erfahrungswerte, wie ich sie in 30 Jahren kontinuierlicher und sehr intensiver Igelarbeit erworben und erfolgreich angewendet habe. Diese Liste erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt auch nicht den Gang zum Tierarzt. Der geschätzte Leser ist vielmehr gehalten, sich an dem ebenfalls im Internet verfügbaren Werk "Igel in der Tierarztpraxis" zusätzlich zu orientieren. Korrekturen und Verbesserungsvorschläge werden jederzeit gerne entgegen genommen.

Entzündete Augen, geschwollene, gerötete Beine, Entzündung an behaarter Haut, Haar- und Stachelausfall, nervöse Unruhe: Die Symptome deuten auf einen schlechten Allgemeinzustand des Igels hin. Vitaminmangel, Pilzinfektionen, Milbenbefall, Ekzeme können Stachelausfall verursachen!

Tipps

Falls dies erfolglos ist, Tierarzt oder Igelstation aufsuchen.

Meist durch Innenparasiten, Kokzidien oder bakterielle Infektionen verursacht.

Auch kranke Zähne, Zahnfleischentzündung und Zahnstein (besonders bei älteren Tieren), können für Appetitlosigkeit verantwortlich sein.

  • ▶ Zahnstatuskontrolle erforderlich! (siehe auch: 13. Zahnfleisch & Zahnerkrankungen)

Tipps

  • ▶ Multivitaminpräparat, Rinderfettpulver kleine Prise bis 1/4 Teel. steigern

Bei totaler Futterverweigerung mit Igelstation oder Tierarzt in Verbindung setzen.

Ernährungsbedingter Durchfall kann durch vorübergehende Umstellung der Kost behandelt werden: Gabe von magerem Fleisch, gemischt mit gekochten Karotten (Babykarotten-Gläschen ab dem 4. Monat) und der Zugabe von Heilerde.

Bleibt dies ohne Erfolg, und ist der Kot schleimig, schillernd dunkelgrün, oder/und mit Blutbeimengungen, muss an infektiösen Durchfall, Darmhaarwürmer, Kokzidien gedacht werden.

Bei Durchfall mit Futterverweigerung sofort Tierarzt oder Igelstation aufsuchen.

Tipps

  • ▶ mageres Fleisch
  • ▶ gekochte Karotten (Babykarotten-Gläschen ab dem 4. Monat)
  • ▶ Heilerde

Kommt häufig bei Transporten vor und ist dann harmlos. Hat aber sonst meist ernste Ursachen.

Höchste Alarmstufe:

Erbrechen mit gleichzeitigem Durchfall und Appetitlosigkeit -

  • ▶ unverzüglich Igelstation oder Tierarzt konsultieren.

Saugwurm

  • ∎ Igel oft unruhig, tagaktiv,
  • ∎ Appetitlosigkeit, magert rasch ab.
  • ∎ Übelriechender Durchfall mit Blutbeimengungen
  • ∎ weiße Mundschleimhaut durch Blutarmut

Schon Igelsäuglinge können den Saugwurm von der Mutter bekommen haben!

Tipps:

  • ▶ Kotuntersuchung: Sedimentations, Flotatationsverfahren, MIFC 
  • ▶ Eine prophylaktische Entwurmung bei schlechtem Allgemeinzustand ist vertretbar.
  • ▶ Medikamente werden auch von jungen und schwachen Igeln gut vertragen
  • der Saugwurm ist bei Nichtbehandlung ein tödlicher Parasit
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Lungenwurm

Husten, Röcheln, Niesen, Appetitlosigkeit

Lungenhaarwurm

Husten, Röcheln, Niesen, Appetitlosigkeit

Darmhaarwurm

Durchfall, manchmal mit Blut, Appetitlosigkeit, Abmagerung

Tipps:

  • ▶ sofort nach Aufnahme des Igels Kot für Untersuchung sammeln

Auch bei gesund scheinendem Igel – spätestens nach 3 Tagen (erst aufbauen) Tierarzt oder Igelstation aufsuchen, um das Tier entwurmen zu lassen. Stark befallene Tiere müssen in jedem Fall nach dem Winterschlaf nochmals entwurmt werden.

Igel, die vor der Entwurmung schon krank erscheinen, sollten unbedingt bei einer Igelstation vorgestellt und dort möglichst stationär aufgenommen werden. Bei schlechtem Allgemeinzustand ist die Entwurmung nur stufenweise nach vorausgehender Antibiotika-Behandlung zu riskieren.

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Kokzidien (Kokzidiose)

Jungigel, die nicht schwerer werden als 500g oder erwachsene Igel, die bei einem Gewicht von 700g stehen bleiben, haben fast immer Kokzidien. Diese Igel sind schleckig, haben kaum Appetit und mögen kein Fleisch. Der Kot riecht süßlich (im Gegensatz zu einem sehr stinkenden Kot, wenn der Saugwurm den Darm besiedelt).

Tipps:

  • Kotuntersuchung (Kokzidien werden schubweise ausgeschieden!)
  • ▶ Behandlung nach Rat der Igelstation oder Tierarzt mit Cotrim K-Saft (Humanpräparat aus der Apotheke, verschreibungspflichtig).
  • Bei Verdacht auf Kokzidien kein Vitamin B-Präparat oral, da Kokzidien die B-Vitamine aus dem Darmtrakt in ihre Zellwände einbauen. Dies führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Kokzidien.
  • ▶ Alternative: Vitaminpräparat AD3EC ( 2-3x/Woche: 0,1-0,3ml/Igel ins Futter)

Hauptsächlich verursacht durch:

  • ▶ Kokzidien (siehe Punkt 5.)
  • ▶ mangelhafte Ernährung
  • ▶ zu wenig Bewegungsmöglichkeit

Langsame aber völlige Genesung möglich. Einzelunterbringung unbedingt erforderlich, da meist aggressiv. Oft ist eine stationäre Behandlung unumgänglich. Igel nur nach sorgfältiger Auswilderung im Gehege freilassen, da gravierende Einschränkung der Motorik oft zusätzliche Verhaltensanomalien hervorrufen können.

Tipps:

  • ▶ Muskeltraining:  Ausreichend großes Gehege mit verschiedenen Materialien als Untergrund
  • ▶ Gutes, hochwertiges Futter
  • ▶ Mulivitamine, Vitamin B-Komplex (oral)
  • ▶ Calcium (Calcipot D3)
  • ▶ Tierarzt: B-Vitamine (s.c.) siehe: Igel in der Tierarztpraxis Pro Igel e.V. [Druckausgabe Seite 96]


Igel in der Tierarztpraxis Pro Igel e.V. [Druckausgabe Seite 51-52]

Oft infolge einer Schwächung des Immunsystems. Im Stachelkleid erkennbare kahle Stellen mit grauem, schuppigem Belag, gelegentlich Haarausfall, Stachelausfall, grauweiße Krusten, vorwiegend auf Nasenrücken und Ohren. 

WICHTIG: Handschuhe tragen! Der Hautpilz Trichophyton kann auch auf den Menschen übertragen werden, wenn man täglich mit der Igelpflege zu tun hat.

Tipps:   

  • ▶ täglich Nestmaterial wechseln.
  • ▶ Surolan® vom Tierarzt: 1 x täglich auf befallene Stellen (Nase und Ohren) auftragen
    • ▶ oder alternativ: Canesten-Creme 1 x täglich, bis zum völligen Verschwinden der Symptome
  • ▶ Bei großflächigem Befall:
    • ▶ Pilzmittelbad vom Tierarzt: Badebehandlung

Siehe auch:  

[Igel in der Tierarztpraxis (Pro Igel e.V.) Kapitel 7: Seiten 85 - 86  in der Druckausgabe]

      

www.igelinfos.de/igelhaut.htm 

Nur ernst zu nehmen, wenn kahle Stellen mit grauem Belag (siehe: 8. Pilzbefall, 7. Milben oder 1. Allergie) auftreten, und keine neuen Stacheln gebildet werden. Dies deutet auf einen schlechten Allgemeinzustand hin. ▶ Stachellose Igel   

Gelegentliches Ablegen (Kinderstacheln) und Neubilden von Stacheln ist normal. Unterstützung der Neubildung durch Biotin (Vitamin-H) oder Mulivitaminpräparat und Kieselerde. Igelstation vorzeigen.

Tipps                                                     

  • ▶ Multivitaminpräparat      
  • ▶ VMP Tabletten 
  • ▶ Vitamin H (Biotin)
  • ▶ Kieselerde

Siehe auch:

[siehe auch Igel in der Tierarztpraxis (Pro Igel e.V.) Kapitel 7: Seiten 85 - 86  in der Druckausgabe]

Äußert sich häufig durch stereotypes, dauerndes Hin- und Herlaufen auf immer gleichen Bahnen, bis die Pfoten bluten. Tritt häufig im Frühjahr bei erwachsenen, gesunden Tieren auf. Wir vermuten, dass der Igel auf diese Weise Unzufriedenheit äußert.

Kommt besonders häufig vor:

  • ∎ bei Igeln, denen der Winterschlaf vorenthalten wurde.
  • ∎ im Frühjahr Auflehnung gegen Gefangenschaft (Gefängniskoller),
  • ∎ evtl. auch Geschlechtstrieb.
  • ∎ auch ständige Geruchs- und Geräuschbelästigung kann als Ursache in Frage kommen,
  • ∎ ebenso Allergien.
  • ∎ befindet sich ein zweiter Igel unerreichbar im selben Raum, reagiert der Igel ebenfalls oft mit "Protestmarsch".

Im fortgeschrittenen Stadium völlige Nahrungsverweigerung und herumrennen selbst am Tage.

Eine gewisse nervöse Unruhe findet sich erfahrungsgemäß bei Igeln, welche mit Darmparasiten infiziert sind. Sie können an Kokzidiose leiden oder vom Saugwurm befallen sein. Dies müsste in solchen Fällen durch eine Kotuntersuchung abgeklärt oder im Notfall prophylaktisch behandelt werden.

Siehe auch: Das "Renner-Syndrom" beim Igel (Komitee für Igelschutz e.V. Hamburg)

Tipps:

  • ▶ Kotuntersuchung
  • ▶ Umstellung der Umgebung
  • ▶ im Winter: unbedingt zum Winterschlaf bringen - kühle Temperaturen!
  • ▶ Wunde Pfoten werden mit Heilsalbe behandelt:
    • ▶ Heilsalbe (Bepanthen)
    • ▶ "Manuka Lind" Salbe (Tierarzt)

Bitte Tierarzt oder Igelstation kontaktieren.

Bei Befall mit Fliegenmaden oder Fliegeneiern muss unverzüglich reagiert werden: (Gehe zu: 1. Igel gefunden - Notfallplan)

Wunden reinigen: mit 3% Wasserstoffsuperoxyd oder Prontosan Wundspray. Dann ggf. "Bepanthen-Antiseptische Wundcreme" dünn auftragen.

  • ▶ Bei stark eiternden Wunden muss eine Wundreinigung mit anschließender Antibiotika-Behandlung erfolgen, daher sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Knochenbrüche müssen vom Tierarzt geschient werden und heilen meist gut.

 Tipps

  • ▶ Wasserstoffsuperoxyd 3%
  • ▶ Prontosan Wundspray
  • ▶ "Bepanthen-Antiseptische Wundcreme"
  • ▶ Antibiotika-Behandlung (Tierarzt)

Homöopatische Unterstützung:

  • ▶ Traumeel T Tabletten
  • ▶ Arnica D6 Globuli

[siehe auch Igel in der Tierarztpraxis (Pro Igel e.V.) Kapitel 4: Seiten 35-39 in der Druckausgabe]

Zahnstein bei älteren Tieren ist oft Grund für völlige Abmagerung. Kann auch durch falsche Ernährung (ausschließlich weiches Futter) bei Pflegeigeln jeden Alters auftreten. Zahnfleischentzündungen: auch durch Fremdkörper möglich (z.B. Igelstacheln, etc.)

Tipps

  • ▶ bei akuter Zahnfleischentzündung: weiches Futter
  • ▶ Entzündungen am Zahnfleisch bepinseln mit:
    • ▶ Pyralvex
    • ▶ Tantum Verde 
  • ▶ Borax C4 - 3 Globuli oral 1 x täglich
  • ▶ Tierarzt oder Igelstation unbedingt kontaktieren 
  • ▶ Antibiotikum bei Kiefervereiterungen (Suanatem) (Tierarzt)
  • ▶ Zahnsteinentfernung (Tierarzt)

[siehe auch Igel in der Tierarztpraxis (Pro Igel e.V.) Kapitel 8.3: Seiten 94-95 in der Druckausgabe]

Tipps für Igelstationen, die nach dem Anforderungsprofil arbeiten !!

Entwurmungsmittel

weitere Indikation: bedingt gegen Darmhaarwürmer und Kratzerbefall

Immer geben, auch wenn keine Lungenwürmer im Kot nachgewiesen werden konnten.

Entwurmung mit Levamisol 2,5% (Citarin) NEUE DOSIERUNG!!

weitere Indikation: Bandwurm, Kratzerbefall

Vetbancit, anipracid, u.a. (s.c.):

  • ▶ 0,05 ml/ pro 100 g Gewicht = 0,5 ml /pro kg Gewicht s.c.

Evtl. nach 11 Tagen wiederholen, wenn Igel schlank bleibt und unruhig ist.

Droncit® 50mg Tablette (oral):

  • Igel  <  250g = 1/8 Tablette
  • ▶ Igel  <  500g = 1/4 Tablette
  • ▶ Igel  > 500g = 1/2 Tablette

Einmalig oral. Kann nach 10 -11 Tagen wiederholt werden.

Immer geben, wird auch von sehr jungen und schwachen Igel vertragen! Darmsaugwurm wird schubweise ausgeschieden – nicht immer sichtbar!

Dosierung wie in "Igel in der Tierarztpraxis" von Pro Igel e.V. [Druckausgabe Seite 68] beschrieben:

  • ▶ 1.Tag: 0,2 ml pro 100g Körpergewicht
  • ▶ 2.-5. Tag: 0,1 ml pro 100g Körpergewicht verabreichen
  • ▶ Nach einer Behandlungspause von 5 Tagen, die Behandlung nochmals 5 Tage lang mit jeweils 0,1 ml pro 100g Körpergewicht durchführen.

Sulfonamide hemmen die Synthese der Folsäure (Folsäure - ein lebenswichtiges B-Vitamin). Daher unbedingt Begleittherapie mit Vitamin B-Komplex s.c.:

  • ▶ 3x die Woche Vitamin B-Komplex s.c. spritzen
  • ▶ mindestens 3 Stunden Abstand zu Cotrim K einhalten
  • ▶ Vitamin B keinesfalls oral geben, da Kokzidien die B-Vitamine aus dem Darmtrakt in ihre Zellwände einbauen. Dies führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Kokzidien.

Cave: Bei Lähmungserscheinungen durch Kokzidien bzw. nach Kokzidienbehandlung einmalig Dexamethason spritzen. Es wird durch Kokzidien bzw. deren Absterben manchmal eine Nervenentzündung ausgelöst. (Lähmung der Hinterläufe). Therapie: Siehe auch Igel in der Tierarztpraxis Pro Igel e.V. [Druckausgabe Seite 96]

Wirkstoff: Flubendazol (oral)

Flubenol P 44 mg/ml Gel für Hunde:

  • ▶ Igel  <  500g = 2 Teilstriche 1 x täglich 5 Tage oral
  • ▶ Igel  > 500g =  4 Teilstriche 1 x täglich 5 Tage oral

1x tägl. 5 Tage lang . Bei anhaltenden Knattergeräuschen auf der Lunge, nach ca. 10 Tagen wiederholen!!

Flubenol 5% Pulver:

  • ▶ Igel  <  500g = 1g Pulver tägl. = 50 mg 1 x täglich 5 Tage oral
  • ▶ Igel  > 500g = 2g  Pulver tägl. = 100 mg 1 x täglich 5 Tage oral

 Bei anhaltenden Knattergeräuschen auf der Lunge, nach ca. 10 Tagen wiederholen!!

1g Pulver = 50 mg Flubendazol; wenn Igel zuverlässig frißt, unters Futter, oder in 1 ml Wasser anrühren und direkt ins Maul geben

Wirkstoff: Fendbendazol (oral)

weitere Indikation: Giardien  

Panacur Petpaste:

  • ▶ 50mg/kg Körpergewicht (1 Teilstrich) 1 x täglich 3-5 Tage oral

Panacur Suspension:  

  •  ▶ 0,5ml/kg Körpergewicht 1 x täglich 3-5 Tage oral

  (führt evtl. zu Futterverweigerung)